Optilab

Optilab, refractometer

Universelle Detektion für Chromatographie und FFF-Trennungen

Unabhängig von Chromaphoren

Unabhängig von Chromophoren oder Fluorophoren dienen differentielle Brechungsindex-Detektoren (dRI) als genaue und vielseitige Konzentrationsdetektoren in allen Arten von Lösungsmitteln. dRI ist Teil der Standardinstrumentierung für eine Vielzahl von makromolekularen Charakterisierungstechniken, einschließlich Standard-Chromatographie, SEC-MALS, FFF-MALS und CG-MALS.


Einzigartiger dRI-Detektor

Der Optilab® ist ein einzigartiger dRI-Detektor für Standard-HPLC/GPC und HP-SEC mit der 256-fachen Detektionsleistung und dem 50-fachen Dynamikbereich jedes anderen heute existierenden RI-Detektors für die Chromatographie, was ihn zu einer wertvollen Ergänzung für jedes MALS-Setup macht.

Durch die Kombination von modernster Halbleiter-Photodiodentechnologie und firmeneigenen Computeralgorithmen erreicht das Optilab eine noch nie dagewesene Kombination von Empfindlichkeit und Messbereich. Dank dieser Eigenschaften eignet es sich sowohl für chromatographische Standardanwendungen als auch für einige besondere Herausforderungen bei Lichtstreumessungen, wie z. B. hohe Konzentrationen, die Bestimmung von Proben-Brechungsindexinkrementen (dn/dc) und dem Brechungsindex von Lösungsmitteln.

Wesentliche Vorteile

  • Außergewöhnlicher dRI-Messbereich, -0,0047 bis +0,0047 RIU (vergleichbar mit 25 mg/mL Protein in PBS)
  • Hochempfindlich, ±7,5 x 10-10 RIU über den gesamten Messbereich
  • Misst den absoluten Brechungsindex des Lösungsmittels, erforderlich für MALS-Berechnungen
  • Misst bei der gleichen Wellenlänge wie der MALS-Detektor, für maximale Genauigkeit bei der Bestimmung der molaren Masse
  • Bandverbreiterung < 20 µL erhält die SEC-Auflösung
  • Temperaturbereich 4 °C bis 65 °C für Proteine und Polymere, der einzige dRI-Detektor der kühlen kann
  • Hochauflösendes Touchscreen-Frontpanel zeigt Datengrafiken und Diagnosen an, auch bei ausgeschaltetem Mess-Computer

Unvergleichliche Eigenschaften

Weil das Optilab einen dRI-Messbereich bietet, der um Größenordnungen über dem anderer dRI-Detektoren liegt, gibt es im Gegensatz zu anderen Detektoren kein Bereichs- oder Verstärkungseinstellungen im Optilab nötig. Der volle Erfassungsbereich des Geräts ist immer vorhanden, und die volle Empfindlichkeit besteht über den gesamten Messbereich.

Das Optilab kann außerdem etwas, was kein anderer Online-Brechungsindexdetektor kann: Es kann den absoluten Brechungsindex einer Lösung messen. Darüber hinaus kann es den dn/dc eines Lösungsmittels bei der gleichen Wellenlänge des Lichts messen wie das DAWN® oder miniDAWN® und verwendet dabei die gleiche Licht-Wellenlänge wie der Laser im MALS-Detektor. Zusätzlich kann die LED durch andere Wellenlängen ersetzt werden. Es gibt eine LED-Faser mit 785 nm, die sich in wenigen Minuten austauschen lässt.

Das Optilab kann sowohl unter als auch über der Umgebungstemperatur betrieben werden. Die Temperaturregelung kann ohne großen Aufwand von 4 °C bis 65 °C programmiert werden. Es ist kompatibel mit allen HPLC-Systemen.

Revolutionäre dRI-Detektor-Optik

Das Optilab beinhaltet das bahnbrechende optische Design des preisgekrönten Optilab dRI-Detektors, der anstelle des üblichen Designs mit zwei Photodioden ein 512-Elemente-Diodenarray und proprietäre Algorithmen verwendet und damit die dRI-Detektion ins 21. Jahrhundert bring. Spätere Optilab-Modelle brachten Verbesserungen bei der optischen Stabilität, der Temperaturregelung, der Intensität der LED-Lichtquelle und eine höhere On-Board-Rechenleistung, um die Empfindlichkeit zu erhöhen und den Temperaturbereich des Optilab zu erweitern.

Minimaler Verlust an Auflösung

Jeder Detektor, der der SEC oder FFF nachgeschaltet ist, fügt eine Bandenverbreiterung und Dispersion hinzu, je nach seinem internen Volumen. Mit einem Gesamtvolumen der Flusszelle von nur 7,4 µL - 25 % weniger als bei den führenden HPLC-Refraktometern - wirkt sich das Optilab nicht negativ auf die SEC-Auflösung aus. Dies führt zu einer minimierten Bandenverbreiterung und einer besseren Temperaturstabilität.

SEC-MALS und FFF-MALS

Ein Optilab wird in der Regel mit einem DAWN® oder miniDAWN®-MALS-Detektor zur Analyse der molaren Masse, Konformation und Konjugation von Makromolekülen in Lösung mittels SEC-MALS oder FFF-MALS kombiniert. Er kann auch mit einem
ViscoStar®-Differentialviskosimeter zur Analyse der intrinsischen Viskosität kombiniert werden.

Allgemeiner Einsatz

Obwohl es optimal in Verbindung mit der MALS-Analyse eingesetzt wird, kann das Optilab nach jedem GPC-, SEC-, FPLC- oder HPLC-System betrieben werden. Während ASTRA® sein 22+-Bit-Digitalsignal nutzt, bietet es auch einen 18-Bit-Analogausgang für die Verwendung mit Systemen von Drittanbietern, typischerweise wenn MALS nicht verwendet wird.

Das Optilab bietet einen unvergleichlichen dynamischen Bereich für den Einsatz sowohl als Online- als auch als Batch-Messsystem. Bei der Batch-Messung wird die Probe in das Gerät injiziert (in der Regel mit Hilfe eines WISH Injektionsmoduls oder Calypso®) um dn/dc-Brechungsindexinkrement zu messen.

Option für hohe Konzentrationen

Wenn die primär gewünschte Analyse im Batch-Modus durchgeführt werden soll, ist die Hochkonzentrationsversion des Optilab optimal, da sie den Messbereich im Vergleich zu einem Standard-Optilab um das Siebenfache erweitert, während die Empfindlichkeit nur um den Faktor 2 sinkt. Das High Concentration Optilab bietet Messungen bis zu 180 mg/mL Protein, kann aber dennoch im Chromatographie-Modus für 99 % aller SEC-MALS- und FFF-MALS-Messungen verwendet werden.

Differentieller Brechungsindex  
Standard Optilab  
   Bereich (RIU) -0,0047 bis +0,0047
   Spitze-Spitze Rauschen (RIU)1 ± 7,5 x 10-10
Hochkonzentration Option  
   Messbereich (RIU) -0,0026 bis +0,034
   Peak-to-peak noise (RIU)1 ± 1,5 x 10-9 RIU
Datenaufnahmerate 0,1 bis 5 s (vom Benutzer einstellbar)
Absoluter Brechnungsindex  
   Bereich (RIU) 1,2 bis 1,8
   Empfindlichkeit (RIU) ± 0,002
Flussweg  
   Bandenverbreiterung2 < 12 μL
   Füllvolumen (Einlasskapillare + Flusszelle) 51,4 μL
   Ausgangskapillare (0,030" ID) 370 μL
Druck  
   Rückdruck der Eingangskapillare (@ 0,5 mL/min H2O, 20 °C) <22 psi (1,5 bar)
   Maximimaler Druck an der Ausgangskapillare 30 psi (2 bar)
Messtemperatur  
Regelbarer Bereich 4 °C bis 65 °C
Regelung < ± 0,005 °C
Lichtquelle Optilab: 660 nm; Optilab HC: 660 nm Standard, Optional: 488 nm, 785 nm oder 940 nm
Sicherheitssensor Ärosol und Flüssigkeit (Undichtigkeit)
Elektronik  
Digital Ausgang 22+ bits @ 10 Hz
Analoger Ausgang ± 10 V oder ± 1 V Ausgang, 18 bit Auflösung
Computer Schnittstelle Ethernet
Front Panel Display 7" (178 mm), hochauflösendes Multi-Touch-Display zur Anzeige/Einstellung von Signalen, Geräteeinstellungen und Diagnose
Analoge Signale  
   Eingänge Analoger Eingang (16 bit, ± 10 V A/D), dRI nullen, Referenzzelle spülen, Recycle ein, Autostart ein, Alarm ein
   Ausgänge Autostart Weiterleitung, Alarm aus, Recycle aus (um das Orbit zwischen „Waste“ und „Recycle“ zu schalten)
Dimensionen 58 cm (L) x 36 cm (W) x 18 cm (H)

1Kurzzeitiges Spitze-Spitze-Rauschen wird gemäß ASTM-E1303-95(2000) mit einem 2-Sekunden-Sammelintervall (4-Sekunden-Zeitkonstante) für Optilab oder einem 0,5-Sekunden-Sammelintervall (1-Sekunden-Zeitkonstante) für das microOptilab und einer auf 25 °C eingestellten Temperatur (beide) gemessen.

2Definiert als Verbreiterung des Peaks, gemessen über volle Breite bei halber Höhe, Flussrate = 0,5 mL/min für Optilab und Optilab HC.


Die Anforderungen an den Mess-PC finden Sie unter Computeranforderungen.

Änderungen der Spezifikationen ohne Vorankündigung vorbehalten.

Andere Brechungsindexdetektoren

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microOptilab - Der erste RI-Detektor, der speziell für die Verwendung mit allen UHPLC-Systemen entwickelt wurde.

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